Um etwas Ordnung zu schaffen und da mich die ewige Sucherei nach den richten Schrauben im Sortimentskasten gestört hat, habe ich mir als nächstes Projekt zwei Schubladen für die Werkbank gebaut. Da ich das Thema „Beizen“ bereits in verschiedenen Internetvideos gesehen habe, wollte ich das auch mal ausprobieren. In der Regel imitiert man durch das Beizen andere Hölzer wie Nussbaum und der gleichen, ich verwende es in dem Projekt aber dafür um die hellen Fronten an das Grün der Werkbank anzugleichen.

Genug Restmaterial war noch vorhanden und mit der neuen Kreissäge sind die einzelnen Teile auch schnell zusammen gesägt.

Die Schubladen habe ich wieder verleimt und mit Schrauben fixiert.

Hier sind die Schubladen bereits unter die Werkbank montiert.

Die Vollauszüge hatte ich mir schon vorher übers Internet bestellt.

Für 3 EUR habe ich mir ein Farbpäckchen vom Hersteller CLOU gekauft, die Nr. 158 „Dunkelgrün“ und hoffe, dass der Farbton einigermaßen zur Werkbank passt. Der Vorteil gegenüber dem Lackieren  ist, dass das Holz auch etwas in die Tiefe „gefärbt“ wird und nicht nur eine Farbschicht wie bei lackieren mit der Sprühdose aufgetragen wird. Die Maserung des Holzes ist nach dem beizen dann auch noch sichtbar, was ich besonders schön finde, da man dann noch sieht, dass das Werkstück aus Holz ist. Das Päckchen mit dem Farbpulver verrührt man in einem 1/4 Liter heißem Wasser und sobald es abgekühlt ist, kann man es verarbeiten. Die Beize kann man verschlossen einige Zeit aufbewahren und wieder verwenden, somit kommt man auch günstiger weg als mit den Sprühdosen. Das Holz sollte zuvor gewässert und dann nochmals geschliffen werden, da sich durch das Wasser in der Beize Holzfasern ausstellen werden. Dies habe ich hier aber nicht gemacht.

Das ist ein Foto direkt nach dem Auftragen der Beize und noch feuchtem Zustand.

Hier sieht man das Ergebnis nach einem Tag Trocknung, die Holzmaserung ist auch noch schön  zu sehen. Nach dem Beizen sollte die Oberfläche noch einen Schutzüberzug mit Öl, Lack oder Wachs erhalten, was ich aber noch nicht gemacht habe, vermutlich werde ich Oberfläche mit Flüssigwachs behandeln, welches eine schöne glänzend Oberfläche ergeben sollte.

Die beiden Schubladen mit den Griffen.

Der Farbton passt einigermaßen zum Rest der Werkbank und somit bin ich mit dem Ergebnis meines ersten Beizversuches sehr zufrieden.

Hier die untere Schublade mit den verschiedenen Schrauben, Muttern und Beilagscheiben.

Und hier die obere Schublade mit den oft verwendeten Holzschrauben, jetzt kann man auf einen Blick sehen, welche Schrauben da sind.

Den nächsten Auftrag für solche Schubladen habe ich auch schon vom Schwiegervater für die Werkbank im Heizungskeller erhalten 😉

Das Projekt scheint also ein Erfolg zu sein.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.