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3D Drucker

Die ersten 3D Drucke

Hier mal ein Überblick über meine ersten Versuche mit dem 3D Drucker. Als erstes druckt man sich meist Erweiterungen für den 3D Drucker, welche man sich als fertige Modelle bei thingiverse.com herunterladen kann. Hier eine Filamentführung, welche direkt an den Rahmen gesteckt werden kann. Bin echt beeindruckt von der Passgenauigkeit der Teile, welche einfach ineinander gesteckt werden können.

Um das mitgelieferte Zubehör zu verstauen, habe das fertige Modell eines Schubladenkastens heruntergeladen und ausgedruckt. Je größer die Modelle werden umso länger dauert der Druck. Insgesamt ca. 7 Stunden dauerte es den Kasten und die beiden Schubladen auszudrucken.

Als nächste musste es ein Totenschädel sein, an welchem ich auch testen wollte wie man die Modelle mit Farbe aufwerten kann. Hier hatte ich zum ersten mal auch mit Stützstrukturen zu tun, da das Modell einige Überhänge hatte. Der Drucker kann ja nicht einfach in der Luft drucken und so muss von unten weg eine Stützstruktur mit gedruckt werden, welche im Anschluss relativ einfach zu entfernen ist.

Totenschädel inkl. Stützstrukur für die Wangenknochen

Den Schädel habe ich dann mit silbernem Lack aus der Sprühdose und rotem Edding bemalt, was gut funktioniert hat.

Zum Schluss wurde noch eine Schicht Klarlack aufgetragen.

Als nächstes haben ich den „Vasenmodus“ versucht, hier wird das Modell statt „Schicht für Schicht“, mit einem langen Faden im Kreis gedruckt. Die Wandstärke beträgt nur eine Düsenbreit von 0,4mm und somit ist das Modell nicht sehr stabil, kann dafür aber schnell gedruckt werden. Hier die Büste, welche ich mit günstigem Acryl Lack per Pinsel bemalt und zum Schluss mit Klarlack überzogen habe.

Dann habe ich zwei Modell heruntergeladen, die mich beim lesen der Beschreibung fasziniert haben. Als erstes ein Scharnier, welches komplett an einem Stück gedruckt wurde und voll funktionsfähig ist.

Und als zweites ein Planetengetriebe, welches auch komplett am Stück gedruckt wurde und nicht zerlegt werden kann aber sich die Einzelteile frei bewegen lassen.

Als eigentlichen Einsatzzweck hatte ich den 3D Drucker ja angeschafft um mir Zubehör für die Werkstatt zu drucken. Als erste habe ich mir dazu ein Federbett für die Tischkreissäge ausgedruckt, welches dazu dient kleinere Holzbretter sicher an die Kreissäge zu führen und meine Finger dabei nicht in Gefahr zu bringen. Das passende Befestigungsmaterial konnte ich auch gleich mit ausdrucken, die Knäufe sind universal einsetzbar und passend für M5 Schrauben.

Als nächstes habe ich mir noch ein Ersatzteil für die Dekupiersäge erstellt, welche mir mein Vater vererbt hat.

Genau für solche Fälle habe ich mir den 3D Drucker angeschafft und es fasziniert mich immer wieder wie aus einem digitalen 3D Modell am PC ein fertiges Bauteil wird, welches ich dann in den Händen halten kann.

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