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3D Drucker

3D Drucker

Nachdem ich einige YouTube Videos gesehen hatte, in denen sich Bastler Halterungen und Hilfsmittel für die Werkstatt einfach „gedruckt“ haben, war mein Interesse geweckt und so habe ich mich im Internet mal etwas umgeschaut.

Da ich schon einige Erfahrung im Erstellen von 3D Modellen mit SketchUp habe und ich nur hin und wieder was drucken möchte fiel die Wahl kurzerhand auf den Creality Ender 3. Dieser weit verbreitete Einstiegsdrucker hat eine gute Community und man findet somit viele Infos zu dem Gerät im Netz. Da das Gerät bei Amazon 70 EUR teurer war, habe ich mich entschlossen den Drucker über AliExpress zu bestellen. Die 170 EUR inkl. 1KG Filament waren mir den Spaß wert.

Nach 4 Tagen kam das Paket ordentlich verpackt bei mir an und der gesamte Bestellablauf beim „China“ Versand hat mich positiv überrascht. In der Zeit habe ich mir einige Videos zum Thema 3D Druck angeschaut und mir das nötige KnowHow zum Ablauf und die zu verwendende Software angeeignet.

Der Zusammenbau des „halb“ Bausatzes hat dann doch gut 2 Std. gedauert, obwohl ich mir im Vorfeld schon ein paar YouTube Videos dazu angeschaut hatte. Eine kurze aber ausreichend bebilderte Anleitung liegt bei.

Nach den ersten mechanischen Funktionstests und der Justage der Führungsrollen habe ich das Druckbett „gelevelt“, dies ist ein wichtiger Arbeitsschritt, welcher auch regelmäßig wiederholt werden sollte. Durch den gleichmäßigen Abstand von Druckdüse zu Druckbett wird die Qualität der ersten Druckschicht entscheidend beeinflusst. Hierzu gibt es einige gute Videos auf YouTube. Da es schon etwas spät war, mussten die ersten Testdrucke aber noch warten.

Der fertig aufgebaute 3D Drucker
creality Ender 3

Am nächsten Tag habe ich endlich die ersten 3D Teile gedruckt. Es waren praktische Erweiterungsteile, passend für den neuen Drucker, welche ich kostenlos über die Plattform thingiverse heruntergeladen habe. Die 3D Dateien, welche meist im gängigen STL Format vorliegen, mussten erst noch über ein sogenanntes Slicer Programm für den 3D Drucker aufbereitet werden. Hierzu verwende ich die kostenlose Software Cura. Mit dieser kann man schon genau die einzelnen Druckschichten sehen, wie sie später gedruckt werden. Cura bietet bereits vorgefertigte Profile für meinen Drucker, somit konnte ich schnell meine ersten Druckdateien auf die mitgelieferte Micro SD Karte kopieren und den Druck über das Bedienfeld am Drucker starten.

Filament Führung und Adapter für das Aluprofil

Ich war sehr beeindruckt von der Qualität und Passgenauigkeit der fertigen Teile.

Der Aufbau und die ersten 3D Drucke haben riesen Spaß gemacht und ich bin von dem Gerät begeistert. Ich denke, dass das Gerät für meine Ansprüche ausreichend ist. Da der Drucker eine nicht zu unterschätzende Geräuschkulisse erzeugt, musste er aber in den Gang auswandern.

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